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Ironman Maastricht

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Für Markus Gilleßen und Peter Loncarevic beginnt der Wettkampftag früh um 03:00 Uhr. Nach dem Frühstück geht es auf in Richtung Maastrichter Innenstadt, wo am Sonntagmorgen der Start des IRONMAN (3,8 Km Schwimmen / 180 Km Radfahren und einen Marathon laufen) vollzogen wird. Nachdem, aufgrund der hohen Wassertemperatur der Maas, eine Stunde vor dem Start das „Neo-Verbot“ (Das Tragen eines Neoprenanzuges ist untersagt) ausgesprochen wurde, knallt um Punkt 07.15 Uhr die Kanone auf der Brücke und leitet die erste Startphase ein. Ohne Neoprenanzug und gegen die Strömung der Maas, starten die beiden Athleten gemeinsam mit rund 1400 Teilnehmern ihren Wettkampf. Der Routinier Peter Loncarevic kennt die bevorstehende Strapaze, wo hingegen Markus Gilleßen seine erste Langdistanz absolviert. Es soll ein sehr langer und heißer Tag werden. Nach der Schwimmstrecke geht es per Rad auf die 90 Km-lange Rundstrecke, die zwei Mal absolviert werden muss und ein Höhenprofil von ca. 1200 Höhenmetern aufweist. Letzter Programmpunkt ist der Marathon. Die Athleten sind zu dem Zeitpunkt schon gute 8 Stunden unterwegs und bei gefühlten 35 Grad im Herzen von Maastricht, stellt der Laufkurs (4 Runden a 10,5 Km) eine enorme Anstrengung dar. Im Vordergrund steht das „Kühlen“ des Körpers und das rechtzeitige sowie kontinuierliche „Verpflegen“ während des gesamten Wettkampfes. Die Stimmung an der Strecke und in der Innenstadt ist unbeschreiblich: jeder wird angefeuert und nach vorne getrieben um „irgendwie“ das Ziel zu erreichen. Es gibt hunderte Ausfälle an dem Tag, weil entweder muskulär nix mehr geht oder die Sportler kreislauftechnisch am Ende sind. Die beiden Sportler vom Marathon-Club Eschweiler sollen es aber an diesem Tag ins Ziel schaffen und so ertönt nach 13:20 Stunden für Markus Gilleßen der magische Satz: „Markus, YOU ARE AN IRONMAN“. Peter Loncarevic wird nach 15:47 Stunden stürmisch von den Zuschauern ins Ziel begleitet und wird ebenfalls zum erneuten „IRONMAN“. Die beiden Sportler sind danach sichtlich erschöpft, möchten es aber nicht versäumen „Danke“ zu sagen, bei all denen, die „live“ dabei waren und im Vorhinein in jeglicher Form geholfen haben, dieses Ziel zu erreichen.