Beim 29. Hamburg-Marathon am Wochenende gingen mehr als 16.500 Laufbegeisterte an den Start. Von den gemeldeten 16.900 Marathonläufern reisten 3690 (Vorjahr: 3000) aus dem Ausland an, aus 73 Ländern. Die meisten kamen traditionell aus Dänemark (1824). Österreich stellt mit 267 Läufern das zweitgrößte Kontingent. Zum Vergleich: Nur 3300 Hamburger wollen die Strapazen der 42,195 Kilometer auf sich nehmen.

Aus der Indestadt Eschweiler waren sieben Mitglieder vom Marathon-Club Eschweiler in die Hansestadt gereist. Für Übungsleiter Jürgen Kerinnis hat sich im fünftem Anlauf endlich der große Traum von einer Marathonendzeit unter der magischen 3 Stunden-Grenze realisiert. Nach 2:59.23 Stunden überquerte Jürgen Kerinnis überglücklich die Ziellinie. Herzlich Willkommen im Club der unter 3 Stunden Läufer. Gregor Oebel erreichte das Ziel an der Messe nach 3:40.02 Stunden. Nur wenig später lief Dieter Stracke in 3:42.49 Stunden ins Ziel. Andreas Mohr finished den Hamburg Marathon nach 3:52.12 Stunden. Ebenfalls überglücklich überquerte Sandra Feilen die Ziellinie. Sie lief in Begleitung ihres Mannes Heinz Feilen die Marathondistanz in einer neuen persönlichen Bestzeit von 4:33.29 Stunden.

Trotz des Kulturwandels, die sportliche Qualität des Hamburg-Marathons bleibt respektabel. Als einziger deutscher Stadtmarathon erhielt Hamburg neben Berlin das Goldlabel des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF.